Die Verbreitung von HPV

Die HPV-Infektion ist eine sehr häufige Infektion. Großen epidemiologischen Studien zu Folge bekommen drei von vier sexuell aktiven Menschen irgendwann eine HPV-Infektion.

In den meisten Fällen verursacht eine HPV-Infektion keine Symptome und heilt unbemerkt aus. Genauere Untersuchungen der HPV-Infektion gibt es nur für Frauen. Betroffen sind vor allem junge Frauen. So konnte gezeigt werden, dass die Infektionsrate von Frauen jünger als 30 Jahre bei etwa 25% und bei Frauen älter als 30 Jahre bei nur 8% liegt.

Das Immunsystem ist in der Lage, die Infektion mit Viren der „low risk“-Gruppe im Schnitt in fünf Monaten und mit Viren der „high risk“-Gruppe im Schnitt in acht Monaten erfolgreich zu bekämpfen und das Virus zu eliminieren. In einem Zeitraum von zwei Jahren haben 90% aller Frauen die Infektion überwunden. Diese „Virussäuberung“ kann jedoch auch ausbleiben und es kann die Virusinfektion weiter inaktiv bestehen bleiben, im Einzelfall auch über viele Jahre. In unterschiedlichem Zeitabstand kann die Infektion schließlich krankhafte Veränderungen wie zum Beispiel Genitalwarzen verursachen.

Aufgrund dieser manchmal sehr langen so genannten „Latenzzeit“ zwischen Infektion und der Entwickelung von Veränderungen, ist es im Einzelfall oft sehr schwierig, den Sexualpartner zu identifizieren, der die Infektion tatsächlich übertragen hat und aus medizinischer Sicht auch nicht wichtig. Ist das HPV-Testergebnis bei einer Frau positiv, so findet man zu 70% bei ihren männlichen Sexualpartnern ebenfalls eine HPV-Infektion.

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Was ist HPV?
Die Verbreitung von HPV

Folgen einer HPV-Infektion

Diagnose einer HPV-Infektion

Die verschiedenen Arten der HPV-Therapie

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