Was ist HPV?

Die Abkürzung HPV steht für “Humanes Papillomavirus”.

Es gibt über 100 unterschiedliche HPV-Typen. HPV gibt es schon seit vielen Jahrtausenden, wie Untersuchungen an Mumien zeigen konnten. Auch findet man HPV an unterschiedlichsten Körperregionen wie zum Beispiel Fingernägeln. Aus bisher ungeklärter Ursache führt eine HPV-Infektion jedoch nur in bestimmten Körperregionen zu Problemen. Dazu gehören der Genitaltrakt, der Bereich des Darmausganges und der Rachenraum. Die Übertragung in diesen Körperregionen findet durch Hautkontakt und da im überwiegenden Prozentsatz im Rahmen des Geschlechtsverkehrs, des Anal- und Oralverkehrs statt.

Die Infektion kann zu einem Wachstum von meist kleinen tumorartigen Knötchen führen. Diese sind im überwiegenden Prozentsatz gutartig, werden Genitalwarzen genannt und bilden sich auch in den meisten Fällen von selbst zurück. Verursacht werden diese Veränderungen durch die Gruppe der sogenannten „low risk“-Viren.

Im Gegensatz dazu können Viren aus der Gruppe der „high risk“-Viren Vorkrebsveränderungen (Dysplasien) und schließlich auch Krebs, sprich bösartige Tumore verursachen. Das ist in erster Linie der Gebärmutterhalskrebs. Weiters können seltene bis äußerst seltene Karzinome zum Beispiel im Bereich der Scheide (Scheidenkarzinom), des Scheideneinganges (Vulvakarzinom), des Darmausganges (Analkarzinom), des Nasenrachenraumes (Kehlkopf- und Rachenkrebs) und des Penis (Peniskarzinom) durch HPV verursacht werden.

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Was ist HPV?
Die Verbreitung von HPV

Folgen einer HPV-Infektion

Diagnose einer HPV-Infektion

Die verschiedenen Arten der HPV-Therapie

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